Flusslandschaft 1950
Flüchtlinge
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Der Wohnraum in München ist knapp. Um ihn konkurrieren Vertriebene und Flüchtlinge mit Ausgebombten und Evakuierten. Im Zircus Krone an der Marsstraße 43 veranstaltet man den „Tag der Evakuierten“ (wann genau?). Oberbürgermeister Thomas Wimmer liegen die Eingeborenen näher am Herzen als die „Sowjetzonenflüchtlinge“. Michl Ehbauer trägt ein Lied vor, das sogar im bairischen Rundfunk zu hören ist.1
„Am 28.10.1950 fand die erste Bürgerversammlung im XXXIII. Stadtbezirk (Feldmoching) in der Gaststätte ‚Scharfes Eck’ statt, an der ein Vertreter der US-Militärregierung teilnahm, der zusicherte, dass er sich für die Öffnung der beim Virginia-Depot im Harthof gesperrten Schleißheimer Straße verwenden wolle. Die Ein- und Zweifamilienhaus-Besitzer liefen wieder Sturm gegen das vom Wohnungsamt gehandhabte Wohnungszuweisungssystem …“2
1 Siehe Ehbauers „I möcht mei’ alte Wohnung wieder mitten in der Stadt“.
2 Volker D. Laturell, Feldmoching — Hasenbergl. Das Stadtteilbuch für den 24. Stadtbezirk mit den Ortsteilen Eggarten, Fasanerie, Feldmoching, Harthof, Hasenbergl, Lerchenau, Siedlung am Lerchenauer See und Ludwigsfeld, München 2000, 57.
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Flüchtlinge. In: Protest in München seit 1945. Stand: 21. Mai 2020. URL: https://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/74 (abgerufen am TT.MM.JJJJ).