Flusslandschaft 2026

Umwelt

Die Bundesregierung, allen voran Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, plant dieses Jahr einen Frontalangriff auf die Energiewende: Das Ende der Erneuerbaren-Quote beim Heizen ist erst der Anfang. Es droht ein praktischer Ausbaustopp für Erneuerbare durch neue Regeln für Förderung und Anschluss von Solaranlagen und Windrädern. Zeitgleich will Reiche 20 bis 30 neue, fossile Gaskraftwerke zur Stromversorgung bauen und neue Bohrprojekte genehmigen. Sogar über eine Wiedereinführung von Fracking wird nachgedacht. Die Demonstration »Erneuerbare Energien verteidigen« beginnt am Samstag, 18. April, um 12 Uhr: Auftakt am Siegestor, 14 Uhr Endkundge-
bung vor dem bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in der Prinzregentenstraße 28. Im Aufruf heißt es: „Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind.“ Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonne- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Reiche und Teile der Union woll-
ten dies jedoch ausbremsen. Der Landesvorsitzende des Bund Naturschutz, Martin Geilhufe, be-
zeichnet Reiches Netzpaket vor 12.000 Teilnehmern der Kundgebung als „Teil eines konzertierten Generalangriffes auf Natur, Umwelt und Klima“.1


1 Siehe
- https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/?pk_kwd=demo,
- https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/demonstration-in-muenchen-erneuerbare-energien-verteidigen,
- https://www.sfv.de/aktuelles/kampagnen/frontalangriff und
- die Bilder der Demonstration „erneuerbare energien verteidigen!“ von Cornelia Blomeyer.

Überraschung

Jahr: 2026
Bereich: Umwelt