Flusslandschaft 1971
Gedenken
Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Verfolgtenorganisationen (ABV) zeigt vom 14. April bis 1. Mai im Münchner Stadtmuseum die in Frankfurt am Main entstandene Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand 1933 – 1945“. Eine Konsquenz der Ausstellung: Im Auftrag der ABV spricht Ludwig Linsert, 1958 bis 1969 bayrischer DGB- Landesvorsitzender, beim Kultus- und Finanzministerium vor, um einen Forschungsauftrag für die Geschichte des Widerstands in Bayern zu finanzieren. Seit 1973 arbeiten das Institut für Zeitgeschichte, die bayrischen Staatsarchive und die ABV eng zusammen. In dieser sind:
– Arbeitsgemeinschaft politisch verfolgter Sozialdemokraten, 8 München 15, Landwehrstr. 37/III
– Auschwitz-Komitee in der BRD, Werner Krumme, 8 München 13, Herzogstr. 99
– Bund der Opfer des Faschismus e.V., 8 München 5, Müllerstr. 24
– Freiheitsaktion Bayern (FAB), Dr. Rupprecht Gerngross, 8 München 2, Sophienstr. 3
– Gruppe der NS-Verfolgten im öffentlichen Dienst, 8 München 2, Eisenmannstr. 4/II
– Israelitische Kultusgemeinde, 8 München 27, Possartstr. 15, (8 München 15, Reichenbachstr. 27)
– Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, 8 München 81, Effnerstr. 66 – 68
– Lagergemeinschaft Buchenwald, 8191 Dorfen/Obb., Meilenbergerstr. 49
– Lagergemeinschaft Dachau, Eugen Kessler, 8 München 90, Anemonenstr. 30
– Lagergemeinschaft Ravensbrück, 8191 Dorfen/Obb., Meilenbergerstr. 49
– Lagergemeinschaft Sachsenhausen, Maximilian Fuchs, 8 München 23, Mandlstr. 24/I
– Landesrat für Freiheit und Recht e.V., 8 München 5, Erhardstr. 26/I
– Verband der jüdischen Verfolgten e.V., 8 München 13, Gentzstr. 1
– Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V., 8 München 15, Frauenlobstr. 24
– Zentralverband demokratischer Widerstandskämpfer und Verfolgtenverbände e.V., 8 München 5, Erhardstr. 26/I 1976 wird die Ausstellung „Widerstand und Verfolgung in Bayern 1933 — 1945“ im Münchner Stadtmuseum gezeigt.