Flusslandschaft 2022

Sicherheitskonferenz


Im Schatten der brandgefährlichen Ukraine-Krise gibt es auch in diesem Jahr in München vom 18. bis 20. Februar ein Stelldichein der Militärs, Rüstungslobbyist:Innen und Politiker und Politikerinnen, Münchner Sicherheitskonferenz genannt. Gegen die Kriegstreiberei und die irrsinnigen Rüstungsausgaben, die die Teilnehmer:Innen der Siko zu verantworten haben, findet wie jedes Jahr auch dieses Jahr am Samstag, 19. Februar, eine Demo statt.

In den meisten deutschen Medien wird gehetzt: Die friedliebende Ukraine wird vom übermächtigen Nachbarn Russland bedroht. Man muss kein Freund des russischen Präsidenten sein, aber die überall sichtbare, einseitige Haltung der Mainstream-Presse fällt auf.1

Etwa 3.000 Menschen nehmen an der Kundgebung und an der Menschenkette teil. Der Demonstrationszug führt auch am Odeonsplatz vorbei. Hier stehen 150 Ukrainer mit ihren Nationalfahnen, die die Argumente der Anti-Soko-Aktivisten nicht goutieren.2


1 Siehe https://securityconference.org/ und https://www.antisiko.de/antisiko-2022/aufruf-2022.

2 Siehe https://sicherheitskonferenz.de/, https://youtu.be/KSGSIXghc_Y sowie die Reden von Sevin Dagdelen auf https://www.youtube.com/watch?v=k4LJ7Rb4TyU, die Rede von Andrea (Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz) auf https://youtu.be/nBRRmDKbm00 und die Rede von Laura (SDAJ) auf https://youtu.be/_JkwCEJXGms. Siehe die Fotos der „antisikodemo“ von Robert Valentin Hofmann.

Diesen Artikel zitieren

Sicherheitskonferenz. In: Protest in München seit 1945. Stand: 6. November 2024. URL: https://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/5608 (abgerufen am TT.MM.JJJJ).