Flusslandschaft 1975
StudentInnen
14. Februar: „Bücherverbrennung durch kommunistische Studenten bei Uni-Wahlen“.1
An der Münchner Uni tummeln sich diverse „linke“ Gruppen. Wie es in einer dieser „Kaderschmie-den“ aussieht, das gruselt einen dann doch und macht nachdenklich.2
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Die studentischen Gremien der TU und der Uni organisieren Busse für die Fahrt nach Dortmund.
28. Oktober: Die Studenten der Fachhochschule protestieren gegen die Schließung ihrer Mensa.
Eine Vorlesung könnte von einer „amtsbekannten“ Studentin gestört werden. Um das zu verhin-
dern, sitzen zwei „ältere Studenten“ im Hörsaal. Das hat Konsequenzen.4
Am 1. Januar 1975 ist das bayrische Hochschulgesetz in Kraft getreten, welches die Allgemeinen Studentenausschüsse abschafft, Ordnungsrecht und Regelstudienzeiten festlegt. An der Münchner Uni kehrt Friedhofsruhe ein. Am 12. Dezember 1975 möchte Kurt Biedenkopf, Generalsekretär der CDU, auf Einladung des RCDS in der Uni zum Thema „Freiheit – Aufgabe und Chance der westli-
chen Welt“ sprechen. Sprechchöre hindern ihn an seiner Rede.5
(zuletzt geändert am 22.4.2026)
1 Vgl. Süddeutsche Zeitung 38/1975.
2 Siehe https://blatt-muenchen.de/showblatt?p=040, 9.
3 Nachlass Zingerl, Archiv der Münchner Arbeiterbewegung
4 Siehe https://blatt-muenchen.de/showblatt?p=059, 23.
5 Siehe https://blatt-muenchen.de/showblatt?p=060, 13.