Flusslandschaft 1979
StudentInnen
Zuletzt geändert:
Studierende demonstrieren am 24. Januar gegen das an der Uni übliche Raumverbot für linke Gruppen sowie gegen das Hochschulgesetz.1
Es ist ein offenes Geheimnis, dass an manchen Fakultäten Kommilitoninnen erst dann ihre dringend benötigten Hauptseminarscheine ergattern, wenn sie gegenüber Assistenten, Lehrbeauftragten oder Professoren auf feministisch eingefärbte Äußerungen verzichten. Eine Studierende meint in einer kleinen Diskussionsrunde: „Wer bis zum vierten Semester noch keinen Doktor hat, der muss ihn selber machen.“
Studentinnen und Studenten der Tiermedizin demonstrieren am 20. Juni gegen die Bundestierärzteordnung.3
Studentinnen und Studenten demonstrieren am 26. Juni gegen den Mangel an Studentenbuden.4
26. November: Protestversammlung von wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten.5
Am 6. Dezember kommt es zu einem Protestmarsch von 1.000 Studentinnen und Studenten gegen Regelstudienzeit und Zwangsexmatrikulation.6
1 Vgl. Süddeutsche Zeitung 20/1979.
2 Marxistische Institutszeitung des MSB Spartakus/Sektion Geschichte 5 vom Februar 1979.
3 Vgl. Süddeutsche Zeitung 140/1979.
4 Vgl. Süddeutsche Zeitung 145/1979.
5 Vgl. Münchner Merkur 275/1979.
6 Vgl. Süddeutsche Zeitung 283/1979.
Diesen Artikel zitieren
StudentInnen. In: Protest in München seit 1945. Stand: 30. März 2020. URL: https://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/666 (abgerufen am TT.MM.JJJJ).