Flusslandschaft 2026

Lebensart

Buntes Treiben am Faschingsdienstag beim „Tanz der Marktweiber“ auf dem Viktualienmarkt: Ein offensichtlich vom Rheinland stammender Besucher lacht laut auf. Da dreht sich ein Mann mit ro-
ter Pappnase um und ruft: „Plärrns hoit net so rum, des is Fasching!“1

Mehrere Hundert Surfer demonstrieren am Sonntag, 1. März, zwischen 14 und 18 Uhr, auf der Brücke bei der Eisbachwelle (Prinzregentenstraße 1) gegen die Pläne der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, die Nutzung der Welle durch eine offizielle Genehmigung neu zu regeln. Die Surfer-Community, die sich seit über 40 Jahren selbstorganisiert und die Welle zu dem gemacht hat, was sie heute ist, befürchtet das Ende ihrer Freiheit.

Einige Tage vor der Stichwahl zwischen dem amtierenden OB und seinem grünen Herausforderer am 22. März bekommt GG einen Brief: „Wir wählen ungültig und streichen beide Kandidaten dick durch mit entsprechendem Kommentar. Schließlich hat der „grüne“ Krause gegen das EineWelt-
Haus agitiert, findet Israels Vorgehen in Gaza prima und hat dafür gesorgt, dass die Stadt den kri-
tischen Diskurs darüber sofort mit dem Totschlagargument des Antisemitismus verhindert. Oliv-
grüne Bellizisten zu wählen ist genauso problematisch wie cholerische ehemalige Aufsichtsräte des FC Bayern.“ Tatsächlich haben 400 ungültig gewählt. Viele mit diesem oder einem ähnlichen Kom-
mentar. Bei einer Stimmbeteiligung von 44,5 Prozent bekam der Grüne 51,8 Prozent, also hat nur jede/r vierte Wahlberechtigte ihn gewählt.2


1 Siehe „Der politische Witz als Protestform“ von Claudia Brunner.

2 Siehe https://igel-muc.de/vigel.php?video_uid=20260323.wir.sind.alle.dieter.mp4.

Überraschung

Jahr: 2026
Bereich: Lebensart