Flusslandschaft 1961
Rechtsextremismus
Am 30. Januar, 2. Februar und 12. Juni erschüttern Südtirol Sprengstoffanschläge gegen Hoch-
spannungsmasten und u.a. auch gegen ein Mussolini-Denkmal. Der Befreiungsausschuss Südtirol ist aktiv und wird vom österreichischen Deutschnationalen Norbert Burger, den die Münchner Burschenschaft Danubia vor dem Zugriff der bundesdeutschen Polizei versteckt, geleitet. 1963 wird Burger in München festgenommen und ausgewiesen, 1965 werden die Studenten Josef Zinkl, Peter Wittinger und Rudolf Hessler vom Landgericht München I wegen Geheimbündelei, Teil-
nahme an einer kriminellen Vereinigung und wegen eines Sprengstoffverbrechens zu Gefängnis-
strafen verurteilt.1
1 Siehe https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/geschichte-suedtirol-deutschland-italien-selbstbestimmung-voelker-befreiungsausschuss-teilnahme-kriminelle-vereinigung-bgh-3str1565