Flusslandschaft 1951

CSU


„Sein Gesicht verrät es schon. Es ist wie aus Fels gebrochen. Seine mächtigen mit dunklen Brauen bewehrten Augenbogen verdecken die Augen, die tief und entfernt liegen und die wie das ewige Licht aus dem Dunkel einer Kirche strahlen. Sein markantes Profil durchschneidet wie der Bug eines Schiffes das politische Meer … Welch magische Kraft von seiner Persönlichkeit ausgeht, empfindet jeder, der mit ihm in persönliche Berührung kommt. Streut man ihm Dornen, so tritt er auf Rosen, und die ihn schmähen möchten, künden wider Willen sein Lob. Sein Name funkelt wie ein blankes Schild oder besser noch wie sein mildes, lächelndes Antlitz, das einen Willen von Ewigkeitswert und den Zorn eines Gerechten verbirgt … Persönlichkeit und Mensch, klar und durchsichtig, wie ein Kristall, von einer Lauterkeit und Geradheit, wie sie in dieser Fülle und Kraft nicht ein zweites Mal auf der politischen Bühne unseres Landes in Erscheinung tritt, verspottet und verhöhnt von seinen Feinden, geliebt von seinen Freunden und von der Mehrzahl des bayerischen Volkes, geachtet selbst von einem großen Teil seiner Gegner, bleibt Dr. Hundhammer eine der letzten Bastionen abendländischer Kultur.“1


1 Paul Hussarek, Hundhammer. Weg des Menschen und Staatsmannes, München 1950/51, 237 ff.

Überraschung

Jahr: 1951
Bereich: CSU