Flusslandschaft 2013

Alternative Medien

Schon jetzt finden sich in der Stadt kaum noch Möglichkeiten, für alternative Veranstaltungen auf öffentlichem Grund zu werben. Der Beschluss des Stadtrats, dass nur noch Parteien auf öffentlichem Grund werben dürfen, stößt auf Widerspruch.1

Im Januar erscheint die erste Nummer der anarchistischen Straßenzeitung Fernweh, die Nummern 2, 3, 4, 5 und 6 im April, Juni, August, September und November.2

In der Nachfolge des Blatt erscheint das Gaudiblatt „umsonst, doch nicht vergebens“. Da schreibt auch ein „rabiosus der jüngere“. Offenbar hält er die Grenzen des guten Geschmacks gerade noch ein; der Staatsanwalt wird nicht tätig.3


1 Siehe „Städtischer Grund gerät ins Wanken“ von Wolfgang Blaschka.

2 Siehe
- https://fernweh.noblogs.org/post/2013/01/17/1-ausgabe-der-anarchistischen-strasenzeitung-fernweh/,
- https://fernweh.noblogs.org/files/2013/04/fernweh_nr.2.pdf,
- https://fernweh.noblogs.org/files/2013/06/fernweh_3.pdf,
- https://fernweh.noblogs.org/files/2013/09/fernweh_4.Ausgabe.pdf,
- https://fernweh.noblogs.org/files/2013/09/fernweh_5.pdf
- https://fernweh.noblogs.org/files/2013/12/fernweh_nr6.pdf

3 Siehe „die deppen-republik oder wie blöd darf ein folk sein?“ von Rabiosus dem Jüngeren. Siehe auch https://issuu.com/84ghz/docs/gaudiblatt.

Diesen Artikel zitieren

Alternative Medien. In: Protest in München seit 1945. Stand: 6. Dezember 2024. URL: https://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/4287 (abgerufen am TT.MM.JJJJ).