Flusslandschaft 2023
Kunst/Kultur
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Ab 17. Januar zeigt Max Haarich „Good buy, Reality“ auf der Kunstinsel am Lenbachplatz: „Die Virtualisierung und Kommerzialisierung unseres Lebens schreitet zunehmend voran. Virtual-Rea-
lity-Technologie ermöglicht ein zunehmend realistisches Eintauchen in digitale Welten. Gleichzei-
tig erlaubt die Non-Fungible-Token-Technologie (NFT) plötzlich alles in ein digitales Gut zu ver-
wandeln – von digitaler Kunst bis zu Fragmenten echter Wolkenkratzer. In der mit Milliarden-Budgets vorangetriebenen Idee der Metaversen kommen Virtual Reality und NFT-Technologie zu-
sammen. Metaversen sind individuell gestaltbare digitale Realitäten, in denen man digitale Güter in Form von NFTs präsentieren, handeln und konsumieren kann. – Mit „Good Buy, Reality!“ be-
ginnt der digitale Ausverkauf Münchens in die Metaversen. Je zwei 25m² große Fragmente unseres gemeinsamen Alltags wurden fotografisch isoliert, als NFTs auf einer öffentlichen Blockchain ge-
speichert, und zum Handelsgut für Metaversen gemacht. Die Billboards der Kunstinsel zeigen zwei NFT-Verkaufsangebote, die über den abgebildeten QR-Link erreichbar sind. Die NFT-Angebote umfassen jeweils exakt den Realitätsausschnitt, der hinter dem Billboard zu sehen wäre, wenn er nicht durch das Angebot verdeckt wäre. Jedoch sind die digitalen Realitätsausschnitte perspekti-
visch verzerrt, so dass sie nur von je einem bestimmten Punkt ganz kurz mit der analogen Realität übereinstimmen. – Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Virtualisierung und Kommerziali-
sierung unseres Lebens lädt die cross-mediale Installation „Good Buy, Reality!“ zum Wertschätzen gemeinsamer Realität ein. Zwei solcher kleinen Realitätsmomente werden künstlich erzeugt um gleichzeitig ihren Verkauf anzudrohen. Solange dieser Verkauf jedoch nicht vollzogen wird, fun-
giert die vermeintlich alles-kommerzialisierende NFT-Plattform als gemeinschafts-förderndes Community-Archiv. Damit betont die Kunstinstallation unsere oft unterschätzte Eigenverantwor-
tung und Macht gegenüber neuen Technologien.“
BILDENDE KUNST

„Guido Zingerl stirbt am 23. Februar. Der Landesvorstand Bildende Kunst in ver.di Bayern und das ver.di Kulturforum trauern um ihn. Wir werden ihn sehr vermissen. Mit Guido ist im Alter von 90 Jahren ein kämpferischen Kollege und ausdrucksstarker Künstler verstorben, der viele von uns seit über 60 Jahren als Gewerkschaftsmitglied, politischer Streiter und Künstler begleitet hat. Er war durch die Jahrzehnte hinweg als Mitglied der Gewerkschaft Kunst (im Schutzverband Bildender Künstler), der IG Medien und der Gewerkschaft ver.di als engagierter Kollege in unserer Mitte. Guido hat zusammen mit Ernst Oberle eineinhalb Jahrzehnte lang den Münchner Kunstpavillon gestaltet. Er gehörte zu den Wegbereitern der Künstlersozialkasse und den Vordenkern von Aus-
stellungsvergütung und gerechter Bezahlung für Bildende Kunst. Er hat mit seinen Werken als Maler und Karikaturist unbestechlich Finger in die Wunden von Politik, Gesellschaft und Kultur gelegt. Guido hat Skandale und Ungerechtigkeiten früh erkannt und in seinen Werken treffsicher und nachhaltig mit der künstlerischen Wucht eines George Grosz verarbeitet. Er war als Mensch und Künstler unbeugsam, geradlinig und großartig. – Zingerl, 1933 in Regensburg geboren; 1952: Abi am Neuen Gymnasium Regensburg; 1952-57: Studium an der TU München: Allgemeiner Ma-
schinenbau; 1957-58: Brandreferent in Düsseldorf und Westberlin; 1959-60: W.M. am Institut für Holzforschung der Uni München; Seit 1. Juli 1960: Freischaffender Maler, Zeichner und Karikatu-
rist und Vorstandsmitglied des Schutzverbandes Bildender Künstler in der Gewerkschaft Kunst und zu Gründungszeiten der IG Medien 2. Vorsitzender der gewerkschaftlich organisierten Bilden-
den Künstler/innen; 1961: Erste Ausstellung, Kontakt mit Tendenzen in München; 1962: Künstler-
name: Guido Zingerl; 1973: Lehrauftrag für politische Karikatur an der FH Bielefeld; Ausstellun-
gen in Regensburg, München, Augsburg, Edinburgh, Innsbruck, Ingolstadt, Kiel, Köln, Bergkamen, Linz, Inning, Wien, Nürnberg, Berlin, Erlangen, Fischerhude, Hannover, Dachau, Fürstenfeld-
bruck, Passau, Prag, Berlin-Weißensee, Berlin-Mitte, Germering, Eichenau, Martinsried, Gröben-
zell, Bruckmühl, Olching; Träger des Kulturförderpreises und des Kulturpreises der Stadt Regens-
burg, des 4.Preises der Biennale für Karikatur in Leverkusen, zweifacher Kunstpreisträger des Kreises FFB. – Guidos letzter großer Zyklus „Das Narrenschiff“ ist im virtuellen Museum des ver.di Kulturforums Bayern zu sehen. https://verdi-kultur.de/averdiKulturforumZingerl.htm. (Um in die verschiedenen Ausstellungsräume zu kommen, bitte nach Ankunft im virtuellen Museum links und rechts die Pfeile klicken! Wer die Bilder groß betrachten will, klickt auf sie.) Sepp Rauch“3
COMIX

Am Donnerstag, den 11. Mai um 19:00 Uhr, wird im Valentin-Karlstadt-Musäum die umfangrei-
che Werkschau des Karl-Valentin-Fans Gerhard Seyfried mit zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Originalzeichnungen eröffnet. Nach der Begrüßung von Direktorin Sabine Rinberger führen Kura-
tor Heiner Lünstedt und Radiolegende Dirk Wagner in die Ausstellung ein mit feiner Roots- und Bluesmusik von Black Patti. Auch eine berühmte Maus unternimmt an diesem Abend einen klei-
nen Spaziergang rüber ins Isartor.
HAPPENING
Am 10. Mai beginnt um 18 Uhr das Festival OHNE GRUND UND BODEN, ein Festival von und mit P.O.N.R. und dem Ö_Team von Färberei & Köşk: „Unter der stark befahrenen Kreuzung der Maxi-
milianstraße liegt es: Das MaximiliansForum. Nicht grundlos kannst Du, statt die Ampel zu neh-
men, auch eine Abkürzung durch die Fußgängerunterführung finden. Aus allen Richtungen ge-
langst Du über die Treppen in den UnterGrund. Komm vorbei, auch ohne Grund. Dieser Ort im und auf Münchner Boden ist Austragungsort und Anlass, um …
… ohne Grund in der Ö-Werkstatt vorbeizuschauen und irgendwas Bodenloses zu bauen,
… ohne Boden zu tanzen und beim Stummfilm vorbeizustrawanzen,
… ohne Grund auf dem Boden Lehm zu stampfen, vielleicht gibt es auch was zum Mampfen,
… denen Raum zu geben, die nicht nach Grund und Boden streben, aber in Gedanken schweben,
… hinzuschauen, wo es an Grund und Boden mangelt, und aufzuzeigen, auf welchen Wegen man sich auch über diese Hürden hangelt,
… grundlos herumzusitzen, statt in der Sonne zu schwitzen,
… ohne Grund der Musik zu lauschen und Dich an der Bar zu berauschen,
… eine Ausstellung ohne Grund und Boden zu sehen und Dich selbst als Künstler*in zu verstehen.
Point Of No Return ist ein Münchner Kollektiv, das alternative Visionen für eine lebendigere Stadt in temporären Strukturen vermittelt. P.O.N.R. nutzt ihre architektonischen Strukturen für Debat-
ten, Publikationen, Workshops und Performances, und fordert hierarchielose, offen zugängliche, nichtkommerzielle Aufenthaltsorte in der Stadt. P.O.N.R. ruft die Bürger*innen zur aktiven Mitge-
staltung ihres Stadtraums auf, um das Bewusstsein für den eigenen Handlungsraum zu erweitern. ▐ ponrkollektiv.de
Färberei & Köşk sind künstlerische Freiräume in Trägerschaft des Kreisjugendring München-Stadt. Das sich stetig erweiternde und verändernde O-Team von Färberei & Köşk macht gemein-
sam Kunst, teilt sein Wissen und liebt das Ö, diesen experimentierfreudigen Buchstaben, der nicht so richtig ins Alphabet passt, sich aber freundlich, bisweilen unbequem und gerne grundlos wieder ins Spiel bringt, allzeit bereit zur Fusion.“4
KABARETT
Ein Münchner Spaßmacher, der es zum populären Aushängeschild der ARD gebracht hat, wird von einem „norddeutschen“ Zeitgenossen enttarnt. Um wen es sich wohl handelt? „Für bundesweite Verbreitung der bayerischen Meinungseinfalt sorgt in erster Linie der als Humorist getarnte ARD-Magerquarksatire-Verkäufer, der seine Follower seit Jahren mit Witzen über Political Correctness und so genannte Gutmenschen bedient. Er liefert antisemitische, nationalistische, schwulen- und islamfeindliche Vorurteile, und er geigt mit Hohn und Denunziationen den Schwachen der Gesell-
schaft ordentlich die Meinung. Er nimmt für sich die Deutungshoheit beim rituellen Beschimpfen alter Leute in Anspruch, und am liebsten beleidigt er Politiker, die nicht einflussreich genug sind, um ihm schaden zu können. Dass er bei Themen wie Bisexualität oder Transgender besonders eklig aufblüht, versteht sich von selbst – selbstgefällig, arrogant, satt und arriviert, aber nur mit einer höchst mittelmäßigen Bühnenpräsenz ausgerüstet, trippelt er mit kleinen Schritten auf der Bühne hin und her und serviert mit verschwörerisch gesenkter Flüsterstimme eine Aneinander-
reihung von schlecht recherchierten Anfeindungen gegen engagierte Linke, oberflächliche Verhöh-
nungen leidenschaftlicher Weltverbesserer, miese Bloßstellungen unbeholfener Ausländer und Feindseligkeiten gegen unangepasste Außenseiter. Bei seinen Strafpredigten gegen das Zeitgesche-
hen und das Versagen aller Verantwortlichen grimassiert er so komödiantisch, als sei er der Schmerzensmann vom Obersalzberg, der seine eigenen hinkenden Nazi-Vergleiche zurücknehmen muss. Zerebral fühlt er sich wahrscheinlich dem kapitalistischen System verbunden, seine Inter-
views werden in der AfD-Presse abgedruckt, und er geniert sich auch nicht, ein junges Mädchen, das sich engagiert für den Klimawandel einsetzt, mit seiner Häme zu überschütten. Eitel insze-
niert er sich als Experte, der der Jugend an Alter und Weisheit hoch überlegen ist. Dabei ist sein Bild der Jugend nicht entstanden durch ernsthafte Betrachtung, sondern klischeehaft und mit altersmatt-bitterem Lächeln lackiert. Sein Lieblingsthema ist die Heuchelei. Dabei kommt er dann ins große Raunen: Greta Thunberg ist mit dem Auto vom Hotel zum UN-Gebäude gefahren – ganz schlimme Heuchelei! Er ist der permanente Friedhofsprediger von Moral und guten Sitten. Er verurteilt alle und alles außer der eigenen Passivität und Mittelmäßigkeit, denn bei aller unerbitt-
lichen Härte seines Auftretens ist er dünnhäutig und schnell gekränkt. Ihn auf seiner eigenen Wertskala zu beurteilen, das hält er für extrem unfair. Stößt er auf Ablehnung, reklamiert er seine Meinungsfreiheit: Er ‘will ja nur sagen, was er denkt!, doch leider darf man, angesichts der linksversifften grünen Meinungsdiktatur, die alle Auf-Rechten ständig zensiert, in diesem Land schon lange nicht mehr alles sagen.’ Und leider musste er, der mutige Possenreißer, sogar fest-
stellen: ‘Es ist das erste Mal seit 1945 so, dass man befürchten muss, dass man umgebracht wird, weil man was Falsches sagt.’ Nun, einstweilen hat es niemand der Mühe für Wert befunden, diesen Grützbeutel der Unterhaltungsindustrie zum Schweigen zu bringen. Auch nicht im Korridor. Ihm und seinen Geistesverwandten auf der Bühne und im Publikum wünsche ich selbstverständlich nur das Beste. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Reichskanzler Björn Höcke, einer Innenministerin Alice Weidel, einer Kriegsministerin Beatrix von Storch und einem Bildungsminister Aiwanger? Dann kann die konservative Kabarett-Branche mal erleben, wie das ist, wenn man nicht mal mehr sagen darf, dass man etwas nicht mehr sagen darf … 22. 06. 2023“5
LYRIK
„Denn es begann – wie immer – mit einer Lüge. / Der Lüge von verteidigten Menschenrechten und gebohrten Brunnen. / Der Lüge vom Antiimperialismus und der verteidigten Freiheit. / Der Lüge vom großen Abenteuer und dem sauberen Krieg für die gute Sache. / Der Lüge von Ruhm und Ehre und geretteten Leben. / Der Lüge, es gäbe keine andere Wahl.” Make Punk Not War! – Eine Punk-Rock-Lyrik Lesung am Sonntag, 19. Februar, um 11 Uhr im EineWeltHaus
MUSIK
Am 4. September stirbt 77-jährig Carl-Ludwig Reichert, Musiker und Dichter, Privatgelehrter und Schriftsteller, Radiomoderator beim Zündfunk und Gründer der Band Sparifankal.
Lef Dutti, George Urkwell und DJ Spliff sind dicht & ergreifend. Ihr niederbayrischer Hip-Hop macht 2015 mit „Dampf der Giganten“ Furore, 2023 legen sie mit „Es werde dicht“ grandios nach. Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleihen am 16. November in den Eisbach-Studios den „Kulturpreis Bayern“. Der Bayernwerk-Vorstandsvorsit-
zende Westphal: „Der Kulturpreis Bayern öffnet uns immer wieder die Augen, wie reichhaltig uns Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Wirken beschenken …“ Der Bayerische Kunst- und Wissen-
schaftsminister Blume: „… In der Musik, Literatur, bildenden und darstellenden Kunst erblüht die kulturelle Seele Bayerns in all ihrer Pracht. Herzlichen Dank!“ dicht & ergreifend gehören zu den Preisträgern. Die wollen eine ironische Dankesrede auf die Bühne bringe. Dies wird den störri-
schen Künstlern verwehrt. Daraufhin schlägt das undankbare Pack auf der Bühne die Ehrung und damit verbundene Preisgeld aus und verlässt den Tatort, nicht ohne vorher auf ein Youtube-Video zu verweisen, das die Band noch am Abend veröffentlicht. Dort heißt es: „Wir bedanken uns ganz brav bei der Bayernwerk AG, deren Mutterkonzern EON ihren Gewinn im letzten Geschäftsjahr auf magere 8,1 Milliarden Euro steigern konnte und dadurch in der Lage ist, uns hilfsbedürftige Künst-
ler mit der horrenden Summe von 5.000 Euro für herausragende Verdienste im Kulturbereich unter die Arme zu greifen.“ Und zur bayrischen Staatsregierung, die sich Preisgelder gespart hat: „Das ist auch eine Form von Kunst, die ausgezeichnet werden sollte.“6
PERFORMANCE
Die Villa Stuck zeigt die Ausstellung „We rise by Lifting Others“ von Marinella Senatore. Die italie-
nische Künstlerin hält im Projekt „the school of narrative dance“ einer Gesellschaft den Spiegel vor. Sie ruft alle (vor allem) Randgruppen dazu auf, bei einer Parade, die am 23. Juli um 16 Uhr vor dem Museum Villa Stuck beginnt, mitzuwirken. So treffen sich hier u.a. Bergsteiger, Feministin-
nen, Anti-Kriegsaktivisten, schwule Schuhplattler, Artisten, Tänzerinnen und Tänzer, Verkäufe-
rinnen der Zeitschrift Biss, Behinderte und Flüchtlinge aus Afrika. 7
SKULPTUR
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Seit dem Frühjahr liegt auf einer Bank vor der Kirche St. Bonifaz in der Karlstraße 34 der Home-
less Jesus, eine Bronze von Timothy P. Schmalz aus Toronto, der damit an Arme, Obdachlose, Flüchtlinge und Asylsuchende denkt. Er meint: „Möge diese Skulptur diejenigen, die an Ihrem Gebäude vorbeigehen, daran erinnern, dass alles menschliche Leben heilig ist, und diejenigen, die Ihre Dienste in Anspruch nehmen, daran, dass der Menschensohn mit ihnen und einer von ihnen ist.“9
THEATER
„Die 7000 Euro Kanne, fragt sich, ob durch ‚die Nähe‘, das Zusammenwirken der Kulturbehörde der Stadt mit der städtischen Spielstätte ‚Theater HochX’ und dem Verein ‚Netzwerk Freie Szene e.V.‘, gefördert von der Landeshauptstadt München, nicht eine Art Blockwartsituation entstanden ist, in der (wem auch immer) ‚unliebsame‘ Künstler gemeldet werden können. Dabei geht es zum Beispiel um Aussagen, die die künstlerische Arbeit von Alexeij Sagerer ‚indiskutabel’ finden, da ‚ein gewisser Sexismus in seinem Schaffen ganz klar erkennbar ist’.“ Aufgeschnappt in München im Januar10
1 Fotos vom 18. Februar: Franz Gans
2 Fotos: Max Haarich
3 Siehe dazu auch
- https://www.unsere-zeit.de/die-zeichenfeder-als-waffe-4776097/ und
- https://www.unsere-zeit.de/der-rote-faden-in-zingerls-bildern-und-zeichnungen-4776025/ und
- Peter Ronge: https://www.yumpu.com/de/document/read/7095385/wenn-karikatur-gemalde-besiedelt-an-bildern-von-guido-eiris.
4 Siehe diefaerberei.de und maximiliansforum.de.
5 https://www.venske.de/daswars-warsdas-chronik/
6 Was die Band gesagt hätte: https://www.youtube.com/watch?v=NcyD9G-4q8Q
7 Siehe die Bilder von „senatores parade“ von Cornelia Blomeyer.
8 Foto: Volker Derlath