Flusslandschaft 1980

Kinder

Die Bürgerinitiative „Neuhauser Dreieck“ will, dass ein nicht bebautes, dem Freistaat Bayern gehö-
rendes und nur als Autoabstellplatz genutztes Grundstück Ecke Artillerie- und Leonrodstraße zur Grünfläche mit Spielplatz umgestaltet wird.1

Im Gefolge der Schwulenemanzipationsbewegung werden auch Männer laut, die das Tabu der Pä-
dophilie in Frage stellen. In München wie in einigen anderen Städten haben sich Gruppen gebildet, die das Thema öffentlich machen. Begleitet wird dieser Vorstoß von einem Artikel im Spiegel.2

Udo Waldher organisiert ein schönes Kinderfest bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Naja, er benö-
tigt Strom, um den Kletterberg auflasen zu können. Strom im Wert von 35 Pfennigen. Dies veran-
laßt den Landesgeschäftsführer der AWO, Udo zu kündigen. Da werden 50 Kinder sauer.3

(zuletzt geändert am 6.4.2026)


1 Vgl. Münchner Zeitung vom August 1980, 2.

2 Siehe „Sexualität. Mächtiges Tabu“ und „Die Pädophilie-Bewegung in Westdeutschland — Rückblick und Perspektiven“ von Peter Schult. — Der Verantwortliche für diese Webseite hat grundlegende Einwände gegen eine Enttabuisierung. Zwi-schen Erwachsenen und Kindern gibt es immer ein einseitiges Machtgefälle.

3 Siehe https://blatt-muenchen.de/showblatt?p=186, 12.