Flusslandschaft 1990

Kunst/Kultur

München sei ein verschnarchtes Provinznest hinter einer glänzenden Fassade und eine lebendige Szene habe sich verabschiedet. Dies ist immer wieder über die Jahre zu hören. Und immer wieder analysieren Initiativen und rufen zu einem neuen Projekt auf.1

BILDENDE KÜNSTE

Am 10. April eröffnet das Valentin-Musäum im Isartor eine Ausstellung mit Lithographien von A. Paul Weber unter dem Titel „Der Staatsfeind“. Die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober zu sehen.

Der U-Bahnhof Machtlfinger Straße im Stadtteil Obersendling wird von den Architekten Schnetzer und Großkopf in Zusammenarbeit mit dem städtischen U-Bahn-Referat geplant, die großflächigen Farbtafeln, vier zweiteilige Objekte, Acryl auf Aluminium, entwirft Rupprecht Geiger. Der Volkszorn entlädt sich über den Maler: „Ja, was soi denn des! A so a Schmarrn, und was des kost!“

THEATER

Im August stirbt Wolfgang Anraths, 48 Jahre alt. Sein theater k (für kollektiv) in der Kurfürstenstraße 8 in der Maxvorstadt hat er, schon länger isoliert und von der Münchner Öffentlichkeit ignoriert, Anfang des Jahres geschlossen.


1 Siehe „X ray“.

Überraschung

Jahr: 1990
Bereich: Kunst/Kultur

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