Flusslandschaft 1971

Alternative Ökonomie

Die Arbeitersache, ein Bündnis aus Studenten und in- und ausländischen Arbeitern, kritisiert die autoritären Politikkonzepte der ML-Gruppen. Sie favorisiert Selbstbefreiung und Autonomie. Am 17. April organisiert sie ihre erste große Versammlung im Münchner Norden.1 – Der erste Stadtteilladen der Arbeitersache befindet sich in der Breisacherstraße 12 in Haidhausen. Hier entsteht später auch das Lebascha, „Überlebensmittel-Kooperative und Überlebensmittel-Laden“ (Öko-Lebensmittel, Tee, Schafwolle und Ziegenwolle). Haidhausen wird zum Zentrum der Alternativkultur.2


1 Siehe „Was wir brauchen, müssen wir uns nehmen“; vgl. Jan Ole Arps, Frühschicht. Linke Fabrikintervention in den 70er Jahren, Berlin 2011 sowie Christian Frings: „So süß wie Maschinenöl. ‚Frühschicht’ von Jan Ole Arps — eine Annäherung“ in: ak — analyse & kritik — Zeitung für linke Debatte und Praxis 560 vom 15. April 2011.

2 Siehe „Haidhausen“ und „Man merkt’s oft nicht …“.

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Alternative Ökonomie. In: Protest in München seit 1945. Stand: 18. August 2016. URL: https://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/437 (abgerufen am TT.MM.JJJJ).