Flusslandschaft 1976

Alternative Szene

Das STIGMA-Zentrum für soziale Bildungsarbeit und Handlungsforschung befindet sich in der Adlzreiterstraße 33 in der Isarvorstadt.

Mit einem Haftbefehl vom 25. Juni sucht die Polizei Peter Schult.1 Am 7. Oktober wird er vom Amtsgericht München zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.2 Der schwule Blatt-Mitarbeiter soll mit einem neunjährigen Mädchen „sexuelle Handlungen“ vorgenommen haben. Er wehrt sich mit seinen Mitteln.3 Mit der Verurteilung Schults setzt in der Szene eine kontroverse Diskussion über Moral, Sexualität und Päderastie ein.4 Ein Teil der Szene distanziert sich von Schult, andere halten weiter zu ihm.5 Schult selbst äußert sich grundsätzlich.6

»Alternativ« durch sein Leben und durch die Welt zu stapfen mag ja sinnvoll sein, ist aber, wie Rapunzel raunt, zuweilen auch ganz schön fad.7

Die Szene feiert am 27. November und am 2. Dezember.8

(zuletzt geändert am 21.5.2026)


1 Siehe „Nachtasyl“ von Peter Schult.

2 Siehe
• „Erklärung“ von Peter Schult und
• „2 Jahre + 3 Monate für Peter Schult“.

3 Siehe „Anträge“ von Peter Schult.

4 Siehe
• „Moral“ von Herbert Röttgen und
• „Frauen und Päderastie — das gabs noch nie“.

5 Siehe
• „Richter Sauters Lektion – nur für Schwule?“ und
• „Stellungnahme der Roten Hilfe“;
vgl. dazu auch Florian Mildenberger, Beispiel: Peter Schult. Pädophilie im öffentlichen Diskurs, Hamburg 2006.

6 Siehe
• „Für eine sexuelle Revolution — wider die linken Spießer“ von Peter Schult
• „Kinder“ 1959 und
• „Damals ohne Peter“ von Gustl Angstmann 1959.

7 Siehe https://blatt-muenchen.de/showblatt?p=074, 7.

8 Siehe „Fest am 2. Dezember“.

Überraschung

Jahr: 1976
Bereich: Alternative Szene